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Über 35.000 Architekturbegeisterte

22.01.2019

Über 35.000 Architekturbegeisterte erleben München aus verschiedenen Perspektiven

- Resonanz auch 2019 ungebrochen
- 76 Gebäude auf 7 Routen
- Thementouren und geführte Touren komplett ausgebucht

Die fünfte Lange Nacht der Architektur, veranstaltet von der BAU, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, begeisterte Münchner, Architekturinteressierte sowie Fachbesucher und Aussteller der BAU 2019. Mehr als 35.000 Besucher nahmen an der Veranstaltung teil. Die „Lange Nacht der Architektur“ (LNDA) gewährte auch diesmal wieder einzigartige Einblicke in die eindrucksvollsten Gebäude und Bauprojekte der bayerischen Landeshauptstadt.


Über 35.000 Architekturbegeisterte erleben München aus verschiedenen Perspektiven

„München ist vielseitig, spannend und hat auf den zweiten Blick sehr anregende Gebäude zu bieten. Die Lange Nacht der Architektur konnte die großartige Architekturlandschaft der Stadt nun bereits zum fünften Mal erlebbar machen – und das mit ungebrochen hoher Resonanz“, betonte Messe-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer. „Damit ist es uns erneut gelungen, das spannende Thema Architektur einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“

76 Gebäude mit dem Bus oder zu Fuß erkunden
Bereits bevor der nächtliche Streifzug durch München offiziell startete, konnte die LNDA einen neuen Rekord vermelden. Diesmal waren insgesamt 76 Gebäude und Projekte beteiligt, im Jahr 2017 waren es noch 70.

Die Besucher konnten in diesem Jahr sieben verschiedene Busrouten nutzen, die zu den teilnehmenden Gebäuden führten. Die zentrale Anlaufstelle für die Teilnehmer war der Odeonsplatz, von dort starteten die sieben kostenfreien Busshuttles. An bestimmten Knotenpunkten überschnitten sich die Routen – so hatten die Besucher die Möglichkeit, verschiedene Touren miteinander zu kombinieren.
Die Bauwerke in der Innenstadt erkundeten viele Besucher zu Fuß, wahlweise mit oder ohne Führung. Zu den 19 teilnehmenden Gebäuden gehörten beispielsweise das Palais an der Oper, die Architekturgalerie oder die Hofstatt.

Auch die sieben Thementouren, die exklusiv für Aussteller und Besucher der BAU angeboten wurden, waren bereits im Vorfeld wieder restlos ausverkauft. Damit bot man dem Fachpublikum, neben der BAU, ein weiteres kulturelles Highlight und übertrug die Themenschwerpunkte der Fachmesse auf die Stadt.

München im nächtlichen Flair
Der bunte Mix an Gebäuden hielt für alle Geschmäcker etwas bereit. Die Auswahl reichte vom KARE Kraftwerk, der Unternehmenszentrale von OSRAM bis hin zur Herz-Jesu-Kirche. Unter den 76 Gebäuden waren auch insgesamt 22 Neuzugänge wie unter anderem der Showpalast München, die Stadtbibliothek Monacensia oder das Steelcase Learning + Innovation Center.

Auch das neue Siemens Headquarters, in dem die Lange Nacht der Architektur eröffnet wurde, war erstmalig nach der Fertigstellung im Jahr 2016 mit dabei. Die Konzernzentrale ist dabei ein echtes Spiegelbild der Münchner Architektur. Hier trifft Tradition auf die Zukunft des Bauens: Das historische Gebäude wurde saniert und nahtlos in den modernen Neubau integriert,“ sagt Thomas Braun, General Manager Siemens Real Estate. Damit hat Siemens ein inspirierendes Arbeitsumfeld im Herzen der Stadt geschaffen - und gleichzeitig einen ruhigen Treffpunkt für Besucher, denn die Siemens-Passagen sind frei zugänglich.

„Seit seiner Eröffnung vor zwei Jahren ist das Gebäude zu einem Magneten für tausende von Architekturbegeisterten aus aller Welt geworden. Wir freuen uns, dass sich auch die Münchner Bürgerinnen und Bürger bei der diesjährigen Langen Nacht der Architektur persönlich ein Bild machen können von einer Konzernzentrale, die für mehr steht als für überzeugende Architektur in einem städtebaulich sensiblen Umfeld – sie ist Ausdruck unseres Selbstverständnisses“, so Guido Jagusch, Pressesprecher Siemens Real Estate.

Auch Klassiker wie die ADAC Zentrale im Münchner Westen, die durch eine beeindruckende Fassadengestaltung überzeugt, war erneut ein Teil der Veranstaltung und überaus begeistert von dem großen Andrang. „Die ADAC Zentrale ist eines der charakteristischsten Gebäude für München. Sehr gerne haben wir bei der Langen Nacht der Architektur unseren ADAC Mitgliedern aber auch Nicht-Mitgliedern unser Haus gezeigt. Highlight für die Besucher war dabei sicherlich der Blick über München aus dem 22. Stock. Gerne sind wir auch beim nächsten Mal wieder dabei“, so der Geschäftsführer ADAC e.V. Lars Soutschka.

Die „Lange Nacht der Architektur“ war auch für das Haus der bayerischen Landkreise ein voller Erfolg. „Obwohl in unser Foyer, nur rund 60 Personen passen, sind im Laufe des Abends mehrere hundert Besucherinnen und Besucher gekommen. Sie haben sich nicht nur für die Architektur interessiert, sondern auch für die Arbeit des Bayerischen Landkreistags und der bayerischen Naturparke, die derzeit in unserem Hause ausstellen“, berichtet Sprecherin Sarah Honold.

In nahezu allen Gebäuden gab es Führungen oder ein kleines Rahmenprogramm mit Highlights für die anwesenden Besucher. An vielen Gebäuden bildeten sich lange Schlangen, doch die Architekturbegeisterten harrten auch in frostiger Kälte geduldig und erwartungsvoll aus.

Die Gebäudebetreiber und die Teilnehmer der LNDA zeigten sich auch in diesem Jahr wieder begeistert davon, dass die Veranstaltung tausenden interessierten Besuchern den Zutritt zu verschiedenen und oftmals nicht öffentlichen Gebäuden ermöglichte.

Die Messe München GmbH und das Team der BAU 2019 bedanken sich bei allen Kooperationspartnern und Sponsoren, ohne die die LNDA nicht möglich gewesen wäre:

Die Kooperationspartner der LNDA:
Landeshauptstadt München
Bayerische Architektenkammer
Bund Deutscher Innenarchitekten (Bayern)
Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Bayerische Ingenieurekammer-Bau

Der exklusive Medienpartner der LNDA:
Architectural Digest



Bild & Text: bau-muenchen.com

 

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