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iba bietet Fülle an digitalen Lösungen für die Backstube

20.04.2018

iba bietet Fülle an digitalen Lösungen für die Backstube

Auf der iba sehen Bäcker und Konditoren, welche Chancen und Möglichkeiten die Digitalisierung für das Handwerk bietet – und das sind eine ganze Menge.

Für Jochen Baier, Bäcker-, Konditormeister und Inhaber von Bäcker Baier in Herrenberg, hat die Zukunft bereits begonnen. In seinem Handwerksbetrieb hat er die Unternehmensbereiche miteinander vernetzt und nutzt die Vorteile digitaler Werkzeuge. Bei der Einsatzplanung beispielsweise unterstützt eine moderne Software. „Die eine hat Yoga, der andere muss seine Kinder an einem bestimmten Tag vom Kindergarten abholen. Diese Infos sind, zusammen mit der Qualifikation für bestimmte Tätigkeiten, hinterlegt und werden bei der Planung berücksichtigt“, erklärt Baier, dessen Betrieb im Rahmen der „Virtuellen Bäckereibesichtigungen“ in Halle B3 auf der iba besucht werden kann. Das System schlägt die jeweils beste Lösung für die Einsatzplanung des jeweiligen Tages vor. Vom System automatisch erfasst und dokumentiert werden zudem Arbeitszeiten, Pausen und Verantwortlichkeiten der rund 100 Mitarbeiter und können bei Bedarf, zum Beispiel bei Kontrollen, genau nachvollzogen werden.


iba bietet Fülle an digitalen Lösungen für die Backstube

Auch bei der Produktion und der Sortimentsplanung in den Betrieben helfen digital gestützte Bedarfsanalysen und -prognosen: Welche Waren wurden und werden voraussichtlich an welchem Tag bestellt, wie viel Teig muss angesetzt, welche Backwaren hergestellt werden? Bei den Softwarelösungen lassen sich auch Wetter, Ferienzeiten und Feiertage einplanen. Schließlich gehören zu einem Grillsamstag mit Sonnenschein auch die entsprechende Menge Brot, Brötchen und Backwaren – und zur Fastenzeit weniger süße Teilchen und Torten. „Der Betrieb wird dadurch effizienter und ökonomischer“, sagt Baier. Während früher der Backstubenleiter nach Erfahrung und Gefühl den Bedarf geschätzt hat, gibt es nun verlässliche Daten und damit weniger Überproduktion. Auch umgekehrt können digitale Tools helfen: Geht ein Artikel bereits mittags zur Neige, gibt die Kasse die Info automatisch an die Backstube weiter, damit nachproduziert werden kann.

Zusammen mit den Vorbestellungen werden die Prognosen schließlich an die Backstube weitergeleitet, woraus ein digitaler Backzettel entsteht. Das Abwiegen der meisten Rohstoffe erfolgt dort automatisiert. „Die Mitarbeiter können sich so viel mehr auf ihr Handwerk, das Backen, konzentrieren“, so Baier. Außerdem sei der Prozess zuverlässiger, denn eine Maschine verwiege sich nicht. Weiterer Vorteil: Ein Teil der Arbeiten konnte von der Nacht auf den Tag verlegt werden. Ein immer wieder genanntes Argument, den Bäckerberuf attraktiver für den Nachwuchs zu machen.

Weitere Informationen gibt es in der ausführlichen Presseinfo im PDF-Dokument.

Infos zur IBA
Im Jahr 2018 legt die iba, die führende Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks in München einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung. An zahlreichen Ständen der Aussteller, bei Vorträgen und Diskussionsrunden in der neuen „iba Speaker‘s Corner“ und im iba-Forum können sich Besucher umfassend informieren und weiterbilden. Welche Unternehmen digitale Lösungen bieten, erfahren iba-Besucher bereits heute – natürlich digital auf dem neuen digitalen Marktplatz der iba unter www.marktplatz.iba.de.



Bild & Text: iba.de

 

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