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Die Creme de la Creme trifft sich in München

20.04.2018

Die Creme de la Creme trifft sich in München

Die besten Jungkonditoren der Welt treffen am 19. und 20. September 2018 auf der iba in München zusammen: Im Rahmen der UIBC Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren wetteifern Teams aus Brasilien, China, Deutschland, Island, Japan, Norwegen, Spanien und Taiwan um die Goldmedaille.


Die Creme de la Creme trifft sich in München

Sie ist Deutschlands beste Jungkonditorin 2017, sammelt gerade Berufserfahrungen in Australien und darf Deutschland bei der UIBC Junioren-Weltmeisterschaft der Konditoren auf der iba 2018 vertreten: Tamara Seidenglanz backt für ihr Leben gern. Im Interview spricht die 24-Jährige aus München über ihren spannenden Berufsalltag und warum sie immer wieder auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist.

Wie kamen Sie zur Entscheidung, Konditorin zu werden?
Ich habe schon immer gerne gekocht und gebacken. Vor allem habe ich große Freude daran, Freunde und Familie mit aufwändigen Menüs zu verwöhnen. Das Menü-Highlight war für mich schon immer das Dessert. Seit der Kindheit träume ich auch davon, eine eigene Konditorei zu betreiben. Später entschied ich mich, mein Hobby zum Beruf zu machen und bewarb mich bei der Konditorei Widmann in München – meiner Meinung nach einer der besten Konditoreien in Deutschland.

Haben Sie die iba bereits besucht? Was hat Ihnen auf der Messe am besten gefallen?
2015 war ich auf der iba in München im Rahmen eines Lehrlingswettbewerbs. Das Thema war „Hochzeit“ und Lehrlinge durften mit Hilfe von Tortendummies ihre eigene Traumhochzeitstorte kreieren. Ich belegte den zweiten Platz für das zweite Lehrjahr. Natürlich habe ich mir auch einen Überblick über das Messeangebot verschafft. Die Bäcker-Weltmeisterschaft fand ich sehr faszinierend.

Warum ist eine internationale Messe wie die iba für das Konditoren-Handwerk spannend?
Auf der iba stellen sich die besten internationalen Firmen aus den Bereichen Verpackung, Maschinen, Ladenbau, Rohstoffe und mehr vor. Hier findet ein Konditor viele konkrete Anregungen, um Innovationen aufzugreifen und Visionen zu realisieren.

Was ist das Trendthema, das Ihrer Meinung nach, die Backbranche gerade bewegt?
Durch Lebensmittelunverträglichkeiten und ein zunehmendes Bewusstsein für gesunde Ernährung liegt für mich ganz klar das Trendthema in veganen Back- und Patisserie-Produkten. Auch die regionale Herkunft der Zutaten und die Saisonalität spielen eine wichtige Rolle. Gluten- und laktosefreie Produkte, pflanzliche Bindemittel als Ersatz für Gelatine sind für das moderne Handwerk wichtiger denn je.

Was muss ein Konditor 2025 leisten, um seine Kunden zu begeistern?
Ein moderner Konditor sollte Trends rechtzeitig erkennen und in sein Sortiment aufnehmen. Das Thema „frei von“ wird sich als Schlagwort in der Branche durchsetzen. Man sollte als Konditor gewappnet sein, denn die Backbranche steckt hier noch in den Kinderschuhen. Immer wichtiger wird auch der Erlebnischarakter beim Konditoreibesuch. Das spielt in der modernen, schnelllebigen Welt eine immer größere Rolle. Transparenz der eigenen Qualitätsprodukte ist ein weiterer Punkt, der in der heutigen verschleierten Supermarktgesellschaft immer mehr von den Kunden angestrebt wird. Dies jetzt nur alles grob angeschnitten, natürlich könnte man dieses Thema noch weiter ausbauen.

Das komplette Interview finden Sie in der Presseinfo im PDF-Dokument.

Bild & Text: iba.de

 

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