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Trendspots

HANNOVER MESSE Trendspots - Folge 2

Von Schwaben zum Schweben gebracht

Die Esslinger FESTO AG zeigt auf der HANNOVER MESSE 2017 neue Ansätze für zukünftige industrielle Anwendungsmöglichkeiten von Supraleitern.

Als Supraleiter bezeichnet man Materialien mit ganz besonderen Eigenschaften: Kühlt man sie unter ihre spezifische "Sprungtemperatur" hinaus ab, fällt nicht nur ihr elektrischer Widerstand schlagartig auf null, sie können zudem das Feld eines Permanentmagneten in einem definierten Abstand einfrieren - sodass entweder sie selbst oder der Magnet in einen Schwebezustand gelangen. Diese Eigenschaften verleihen Supraleitern ein großes Potenzial für die zukünftige industrielle Anwendung. Sie ermöglichen es, Objekte ganz ohne Regelungstechnik zu lagern, oder mit nur geringem Energieaufwand berührungslos zu bewegen - selbst durch Wände hindurch. Dabei ist ihr staub- und abriebfreies Arbeiten perfekt geeignet, um Objekte schwebend in sehr reinen Umgebungen geschützt zu transportieren. FESTO als weltweit führender Anbieter in der Automatisierungstechnik widmet sich schon seit längerem der Erforschung und Entwicklung von geeigneten Supraleiter-Anwendungen und präsentiert den aktuellen Stand der Dinge jetzt auf der HANNOVER MESSE.

Eine dieser möglichen Anwendungen ist die kontaktfreie Reinigung eines Exponats im fluiden Umfeld in der so genannten SupraTube. Diese ist eine geschlossene, senkrecht stehende und mit Flüssigkeit gefüllte Glasröhre. In ihr wird ein Magnetpuck von einem ersten Kryostaten mit Supraleitern in einem Abstand von rund fünf Millimeter im Schwebezustand gehalten. Durch einen Impuls in Drehbewegung versetzt und dann vom oberen Kryostaten entkoppelt, sinkt die Magnetscheibe in Kreiselbewegungen in der Röhre hinab, bis sie am unteren Ende von dem Supraleiter im anderen Kryostaten wieder eingefangen und berührungslos zentriert wird.

FESTO AG & Co. KG (D-73734 Esslingen), Halle 15, Stand D11
Ansprechpartner: Dr. Heinrich Frontzek
Tel.: +49 711 347 0
E-Mail: heinrich(dot)frontzek(at)festo(dot)com

  

Hey! Nicht anfassen!

Das von der Weidmüller Interface GmbH in Hannover vorgestellte kabellose Verfahren FreeCon Contactless erspart zukünftig das manuelle Aufladen mobiler Systeme.

Auch wenn viele ehemals kabelgebundene Techniken inzwischen drahtlosen Alternativen gewichen sind - die Energieübertragung findet auch in Zeiten der industriellen Automatisierung und Digitalisierung meist noch immer über Steckverbindungen statt. Dieses konventionelle Vorgehen behält somit auch die systemischen Nachteile bei, in Form abgebrannter, verbogener oder verschmutzter Kontakte, welche wiederum zu zeit- und kostenintensiven Produktionsausfällen führen können. Dies gilt insbesondere für Anwendungen mit häufigen Steckzyklen, wie bei den in immer mehr Produktions- und Lagerhallen eingesetzten automatischen Transportsystemen. Und während diese bei ihrer eigentlichen Tätigkeit inzwischen weitgehend autonom agieren, muss zum Einstecken des Ladekabels jedes Mal ein Mitarbeiter zur Stelle sein. Je größer die Flotte der automatisierten Flurfördergeräte ausfällt, umso mehr kann das manuelle Aufladen der Fahrzeuge die Prozessabläufe beeinträchtigen. Zur Umgehung all dieser Nachteile präsentiert Weidmüller Interface auf der HANNOVER MESSE 2017 mit FreeCon Contactless eine gleichermaßen elegante, effiziente und technisch ausgereifte Lösung.

Wie der Name schon erahnen lässt, ist FreeCon Contactless für eine kontaktlose und wartungsfreie Energieübertragung ausgelegt und deckt damit ein breites Anwendungsspektrum im industriellen Umfeld ab. Ein geradezu ideales Einsatzgebiet ist das automatisierte Aufladen mobiler Systeme, zum Beispiel bei Akku-Ladestationen führerloser Gabelstapler, aber auch für andere Transportsysteme und Roboter ist FreeCon Contactless geeignet. Mittels induktiver Resonanzkopplung kann das innovative FreeCon Contactless eine Leistung von 240 Watt – 24 Volt DC / 10 Ampere - über einen bis zu fünf Millimeter breiten Luftspalt kontaktlos übertragen - und das mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent.

Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (D-32758 Detmold), Halle 11, Stand B58
Ansprechpartner: Horst Kalla
Tel.: +49 5231 14-291190
Fax: +49 5231 14-291097
E-Mail: horst(dot)kalla(at)weidmueller(dot)de

 

Jetzt noch gefühlsechter!

Um den gestiegenen Anforderungen bei der Entwicklung und Überprüfung von Fahrzeug-Assistenzsystemen gerecht zu werden, hat die TU Dresden in Kooperation mit der AMST Systemtechnik GmbH ein revolutionäres Fahrsimulatorkonzept entwickelt.

Immer leistungsfähigere Rechenzentren in Kombination mit gestiegenem Kostendruck haben wesentliche Bereiche der Automobilentwicklung in den virtuellen Raum verlagert. Doch auch dort ist die Überprüfung der realen Auswirkung von Fahrzeugfunktionalitäten auf die Fahrzeuginsassen unerlässlich. Insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung von Assistenzsystemen als technischer Voraussetzung für die fortschreitende Automatisierung des Fahrbetriebs besteht die Notwendigkeit, bereits in sehr frühen Entwicklungsstadien, Fahreigenschaften und die Interaktion des Fahrers mit den neuen Systemen zu überprüfen. Den dabei erforderlichen Szenarien können aber die klassischen, schienengebundenen Fahrsimulatoren kaum mehr gerecht werden. Diese Situation hat die TU Dresden zum Anlass genommen, ein hoch dynamisches Fahrsimulatorkonzept zu entwickeln. Das gemeinsam mit der AMST Systemtechnik GmbH umgesetzte Projekt "auto.mobile-driving simulator" kann man nun im Rahmen der HANNOVER MESSE 2017 auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" begutachten.

Durch eine signifikante Erhöhung der Simulationsfreiheitsgrade ermöglicht der "auto.mobile-driving simulator" nicht nur eine weit realistischere Wahrnehmung des Fahrzeugverhaltens, er revolutioniert zugleich den Erkenntnisgewinn aus der Interaktion von Fahrer, Fahrzeug und Assistenzsystemen. Der "auto.mobile-driving simulator" bewegt sich dazu auf einer realen weitläufigen Fahrfläche und erlaubt es so, den Einsatzraum und damit die Darstellungsgüte der Simulation beliebig zu skalieren. Dank des komplexen Fahrwerks- und Antriebssystems ist es zukünftig möglich, Simulationen mit Längs- sowie Querbeschleunigungen von bis zu 1G zu fahren.

Technische Universität Dresden, Institut für Automobiltechnik Dresden, Professur für Kraftfahrzeugtechnik (D-01069 Dresden), Halle 2, Stand A38

Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Thomas Tüschen
Tel.: +49 351 463-32831
Fax: +49 351 463 37066
E-Mail: thomas(dot)tueschen(at)tu-dresden(dot)de

 

Nach fest kommt ab!

BEGA International entwickelt unter anderem Spezial-Tools zur sicheren und kostengünstigen Montage und Demontage von Lagern und Antriebskomponenten. Auf der HANNOVER MESSE 2017 stellen die Niederländer nun erstmals den BETEX iDuctor zum einfachen und präzisen Erhitzen von Metallteilen vor.

Die Liste der Branchen, in denen man noch analog und manuell Dinge verschraubt, ist trotz der allgegenwärtigen Industrie 4.0 nach wie vor lang. Ob beim Schiffbau, in Windkraftanlagen, bei der Bahn oder in der Automobilindustrie - es finden sich immer und überall Schraubverbindungen, die sich partout nicht lösen lassen wollen. Zur Lösung dieses Problems und damit der Schraubverbindungen hat jeder findige Techniker seine eigene Methode, wobei sich zweifellos der Einsatz von Hitze ganz besonders bewährt hat. Mit dem jetzt erstmals auf der HANNOVER MESSE 2017 vorgestellten BETEX iDuctor des niederländischen Unternehmens BEGA International lassen sich Metallteile besonders einfach und präzise erhitzen.

Der BETEX iDuctor, der Name lässt es erahnen, arbeitet dabei mittels Induktion. Mit dieser berührungslosen und flammenfreien Technik erhitzt er schnell und einfach alle Arten von Metallteilen. Ganz gleich ob kleine Antriebskomponenten, Lagergehäuse, Muttern, Bolzen, Rohre, Schrauben oder auch kleinere Flächen - innerhalb von Sekunden ist alles, wenn gewünscht, rot glühend heiß. Der gegen Überlast geschützte BETEX iDuctor ist dabei bequem mit einer Hand bedienbar, die zuzuführende Energie lässt sich zudem den Ansprüchen entsprechend stufenlos einstellen. Geliefert wird der iDuctor in einem praktischen Kunststoffkoffer inklusive einem zwei Meter langem flexiblen Induktor und einem Paar hitzebeständiger Schutzhandschuhe.

BEGA International B.V. (NL-8171 ME Vaassen), Halle 25, Stand G04
Ansprechpartner: Gerald Keuter
Telefon: +31 578 668000
E-Mail: g(dot)keuter(at)bega(dot)nl

 

O’zapft is!

Die Spritzguss-Spezialisten der Dr. BOY GmbH aus dem rheinischen Westerwald bleiben sich in mindestens einem Punkt treu: Auch auf der HANNOVER MESSE 2017 steht am Ende eines Demonstrations-Prozesses zum Thema Industrie 4.0 für jeden Standbesucher ein frisch gezapftes Bier zur Verfügung.

Ein wesentliches Merkmal von Industrie 4.0 ist die automatisierte Kollaboration unterschiedlicher Produktionsprozesse. So wie auf einer Baustelle unterschiedliche Gewerke sich gegenseitig zuarbeiten (sollten), können auch Maschinen mit jeweils eigenständigem Aufgabenbereich zu einem produktiven Ganzen verknüpft werden. Wie so etwas in der Praxis ausschaut und funktioniert, demonstriert die Dr. BOY GmbH gemeinsam mit ihren Technologiepartnern Universal Robots A/S und Müller Maschinentechnik auf der HANNOVER MESSE 2017.

Am Beginn des Prozesses steht die Produktion transparenter Kunststoffbecher aus dem SMMA-Copolymer NAS durch eine BOY 35E VV-Spritzgussmaschine. Direkt im Anschluss entnimmt ein auf dem freien Maschinentisch des Boy-Umspritzautomaten montierter UR-Leichtbauroboter dem Werkzeug den Becher und führt ihn einer Etikettierstation der Bluhm Systeme GmbH zu. Diese versieht das Glas nun mit einem vorher von Messebesuchern erstellten, individualisierten Etikett. Und weil es sich in der Vergangenheit so gut bewährt hat, kann der Besucher auch gleich noch wählen, ob er ein leeres Glas bekommt - oder eines mit einem frisch gezapften Bier. In letzterem Fall entnimmt ein weiterer UR-Roboter den Becher aus der Greifhand des ersten Roboters, hält ihn unter den Zapfhahn und überreicht schließlich das mit Gerstensaft gefüllte Glas an seinen "Auftraggeber". Dieser kann jetzt nicht nur das Bier genießen, sondern zusätzlich über den aufgedruckten QR-Code die Produktionsdaten des Bierglases jederzeit zurückverfolgen. Na, dann Prost!

Dr. BOY GmbH & Co. KG (D-53577 Neustadt-Fernthal), Halle 17, Stand C26
Tel.: +49 2683 307-0
Fax: +49 2683 32771
E-Mail: info(at)dr-boy(dot)de 

Text & Bild: hannovermesse.de
 

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