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Mehr Aussteller/Besucher und höhere Internationalität

17.05.2016

IFFA 2016 schließt mit Rekordwerten: mehr Aussteller, mehr Besucher und höhere Internationalität mit rund 66 Prozent

Besucher und Aussteller zeigen sich außerordentlich zufrieden

IFFA als Weltleitmesse ihrer Branche bestätigt

Die IFFA, die Nr. 1 der Fleischwirtschaft, schließt nach sechs erfolgreichen Messetagen ihre Tore. Über 63.000 Besucher aus 143 Ländern besuchten vom 7. bis 12. Mai die Weltleitmesse ihrer Branche – rund fünf Prozent mehr als zur Vorveranstaltung in 2013 (60.509 Besucher aus 144 Ländern). Hervorzuheben ist der gestiegene Internationalitätsgrad, der mit rund 66 Prozent einen Höchstwert erreichte. Besonders viele Besucher kamen aus der Russischen Föderation, aus Spanien, Polen und Italien. Auch auf Seiten der Aussteller konnte die IFFA 2016 mit einer Anzahl von 1.027 Unternehmen eine Rekordbeteiligung verzeichnen (2013: 966). Die Firmen aus insgesamt 51 Ländern präsentierten Innovationen für die gesamte Prozesskette der Fleischverarbeitung. Auf einer Ausstellungsfläche von 110.000 Quadratmetern brutto, so wie zur Vorveranstaltung, stellten sie neue Produkte und Technologien für das Schlachten und Zerlegen, Verarbeiten, Verpacken und den Verkauf vor.

Internationalität bei über zwei Drittel

„Unter dem Motto ‚Meet the Best!‘ hat sich die gesamte Branche hier in Frankfurt getroffen, um Innovationen und Zukunftstrends zu erleben. Die IFFA ist und bleibt die Weltleitmesse für die Fleischwirtschaft und verzeichnet Wachstum bei allen Kenngrößen. Ein außerordentlich hoher Internationalitätsgrad, die Anwesenheit aller Marktführer und der ausgeprägte Innovationsgrad der Produkte und Technologien sprechen für sich“, so Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Innovative und kreative Lösungen für eine sichere, effiziente und wirtschaftliche Produktion von Fleisch und Fleischprodukten stehen im Mittelpunkt der IFFA. Für die Hersteller von Maschinen und Anlagen ist die IFFA die führende internationale Leistungsschau und bietet das größte Expertennetzwerk – ein besonderer Ansporn, Innovationen punktgenau zur Marktreife zu bringen. Klaus Schröter, Vorsitzender der VDMA Fachabteilung Fleischverarbeitungsmaschinen, resümiert:

"Die IFFA ist für die deutsche Maschinenbauindustrie sehr gut gelaufen. Es wurden viele neue Kontakte gewonnen und Verträge geschlossen, auch über größere Projekte. Der weltweit wachsende Fleischkonsum ist hierfür der Treiber. Das spiegelte sich auch bei den Besuchern wider: Es kamen überwiegend internationale Top-Entscheider. Unsere ausländischen Kunden sind begeistert von den neuen Technologien und dem breiten Produktportfolio, das man in dieser Vielfalt nirgendwo sonst auf der Welt findet und das die IFFA so einzigartig macht."

Auch für das Fleischerhandwerk ist die IFFA ein Pflichttermin; es zählt zu einer der größten Besuchergruppen. Heinz-Werner Suess, Präsident des Deutschen Fleischer-Verbands zeigt sich erfreut: „Insgesamt gesehen war die IFFA für uns und unsere Partner eine hervorragende Gelegenheit, unsere Stärken zu präsentieren. Nach den Messetagen bleibt unser Fazit: Ein ausgesprochen kraftvoller Auftritt für die Besucher als auch die Vertreter des deutschen Fleischerhandwerks auf dieser weltweit bedeutendsten fleischwirtschaftlichen Fachmesse.“

Hohe Internationalität: Besucher aus 143 Ländern kamen zur IFFA
Mit rund 66 Prozent erreichte die IFFA einen Spitzenwert bei der Internationalität der Besucher. Zu den Top-Ten der ausländischen Besuchernationen gehörten die Russische Föderation, Spanien, Polen, Italien, die Niederlande, China, die USA, Österreich, Australien und die Ukraine. Starke Zuwachsraten innerhalb Europas verzeichneten die Länder Spanien, Polen, Großbritannien, Irland, Rumänien und Griechenland. Außerhalb Europas kamen deutlich mehr Besucher aus der Ukraine, China, den USA, Japan und Südafrika.

Besucher und Aussteller außerordentlich zufrieden
Außerordentlich positiv beurteilen Aussteller und Besucher, einer Umfrage der Messe Frankfurt zufolge, ihre Messebeteiligung. 97 Prozent der Besucher gaben an, ihre Messebesuchsziele erreicht zu haben. Zugleich schätzten 91 Prozent die Branchenkonjunktur als positiv ein. Die größten Besuchergruppen kamen aus dem Lebensmittel-einzelhandel, der fleischverarbeitenden Industrie und dem Fleischerhandwerk. Auf Seiten der Aussteller zeigten sich 87 Prozent mit der Erreichung der Besucherziele zufrieden und 81 Prozent haben ihre Besucherzielgruppen erreicht. Knapp 60 Prozent der Aussteller waren mit der Anzahl der Besucher aus Deutschland zufrieden und gleichzeitig stieg die Zufriedenheit mit der Qualität der Besucher um drei Punkte auf 77 Prozent. 89 Prozent der ausstellenden Unternehmen beurteilen die aktuelle Branchenlage positiv.

Die Top-Themen der Fleischwirtschaft auf der IFFA
Was die IFFA als Weltleitmesse so einzigartig macht, ist ihr klarer Fokus: Alles dreht sich um Fleisch. Hier stehen Innovationen und Trends im Mittelpunkt, die den Marktbedarf im Fokus haben und zur Zukunftsgestaltung die entscheidenden Impulse setzen. Die aktuellen Trendthemen zeigten sich im umfassenden Angebot der Aussteller. Bei Maschinen und Anlagen zur Verarbeitung und Verpackung von Fleisch und Fleischwaren sind Qualität und steigende Anforderungen an Produktsicherheit und Rückverfolgbarkeit wichtige Themen. Darüber hinaus liegt der Fokus auf der Optimierung der Produktivität durch Energieeffizienz, hohen Output, einfache Reinigungsprozesse, zunehmende Automatisierung sowie Nachhaltigkeitslösungen. Im Fleischerhandwerk gilt es neue Entwicklungen im Verzehrsverhalten der Verbraucher aufzugreifen. Stichworte sind Convenience, „Imbiss to go“ und Fleischersatzprodukte. Investitionen in die Energieeffizienz und in die Vereinfachung von Arbeitsprozessen sind weitere Top-Themen im Handwerk. Bei den Unternehmen aus dem Bereich Ingredienzien und Zusatzstoffe stehen Foodtrends und der „Zeitgeist“ beim Thema Ernährung im Mittelpunkt. „Clean Labeling“ heißt seit Jahren der Trend in der Fleischbranche. Dabei kommen die Forderungen der Verbraucher und des Handels nach möglichst zusatzstofffreien Produkten zum Ausdruck. Ein weiteres Top-Thema ist die Salzreduktion ohne geschmackliche Einbußen.

Vielfältiges Rahmenprogramm
Neben den Produktinnovationen der Aussteller bot die IFFA ein vielfältiges Rahmenprogramm, das die aktuellen Branchenentwicklungen beleuchtete. Fachvorträge mit Best-Practice-Beispielen im IFFA Forum, Sonderschauen, Podiumsgespräche wie der IFFA Talk oder die internationalen Qualitätswettbewerbe boten den Besuchern umfassend Gelegenheit, sich zu informieren, zu diskutieren und neue Kontakte zu knüpfen

Die nächste IFFA ist vom 4. bis 9. Mai 2019 in Frankfurt am Main.



Text & Bild: messefrankfurt.com

 

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