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Fachschlussbericht

06.04.2016

Fachschlussbericht: Light + Building 2016 schließt mit Rekordzahlen: Mehr Besucher, mehr Aussteller und mehr Fläche

Internationalität weiter gestiegen – jeder zweite Besucher kam aus dem Ausland

Die Light + Building hat ihre führende Rolle als Weltleitmesse für Licht und Gebäudetechnik erneut bewiesen. Die weltgrößte Leistungsschau für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation schloss am 18. März 2016 mit Rekordzahlen. Bei allen wichtigen Kennzahlen war ein Wachstum zu verzeichnen – sowohl bei der Anzahl der Besucher, der Aussteller als auch der belegten Fläche gab es Zuwächse.

Internationalität weiter gestiegen

2.589 Aussteller (2014: 2.495*) aus 55 Ländern präsentierten ihre Weltneuheiten auf einer Fläche von rund 248.500 Quadratmetern (2014: 245.000 Quadratmeter*). Rund 216.000 Fachbesucher (2014: 211.232*) aus 160 Ländern kamen insgesamt vom 13. bis 18. März 2016 auf das Messegelände in Frankfurt am Main und informierten sich über Innovationen, Lösungen und Produktneuheiten. Das entspricht einem Zuwachs von 2,3 Prozentpunkten. „Wir sind außerordentlich zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Light + Building und freuen uns über die erneut gestiegenen Kennzahlen. Diese unterstreichen die Stellung der Light + Building als Weltleitmesse, die positive Stimmung in der Branche und die ungebrochen hohe Zufriedenheit der Aussteller“, sagt Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt.

Die Internationalität ist im Vergleich zur Vorveranstaltung nochmals angestiegen: 67 Prozent (2014: 63 Prozent) der Aussteller und 49 Prozent (2014: 47 Prozent) der Besucher kamen aus dem Ausland. Zu den stärksten Besucherländern nach Deutschland zählten Italien, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien und China. Einen erheblichen Zuwachs verzeichneten Spanien und die osteuropäischen Länder, wie Polen, die Tschechische Republik, Ungarn und Rumänien. Ein deutliches Plus ergab sich auch bei den Besucherzahlen aus der Türkei, Indien, Marokko und dem Iran.

Für die Industrie ist der hohe Anteil an ausländischen Besuchern ein wichtiger Faktor für die positive Beurteilung der Messe.
„Die Light + Building 2016 hat die hohen Erwartungen der ZVEI-Aussteller erfüllt: Sowohl im Licht- als auch im Gebäudebereich waren Digitalisierung, Vernetzung und Energieeffizienz die bestimmenden Themen in allen Hallen“, so Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI).

Zu den stärksten Besuchergruppen zählte, wie schon in den Jahren zuvor, das deutsche Handwerk. Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), unterstrich die Bedeutung der Light + Building als äußerst wertvolle Plattform für die E-Handwerke: „Intelligente Gebäudevernetzung und Energieeffizienz sind in Zeiten der Digitalisierung untrennbar miteinander verknüpft. Beide Themen – und damit auch die Kompetenzen der E-Handwerke auf diesen Gebieten – standen auf der Light + Building mehr denn je im Fokus.“

Branchenthema Digitalisierung: Aussteller und Rahmenprogramm präsentierten neueste Technik- und Designtrends
Bei der diesjährigen Light + Building stand das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Daher lautete das Motto: „Where modern spaces come to life: digital – individuell – vernetzt“. Die Industrie zeigte intelligente Lösungen und zukunftsweisende Technologien zur Digitalisierung und Vernetzung sowie aktuelle Designtrends. Dabei standen die Trends im Leuchtenmarkt und der Einfluss von Licht auf den Menschen ebenso im Fokus wie vernetzte Sicherheit, intelligente Haus- und Gebäudeautomation sowie effizientes Energiemanagement. Die Branchenthemen wurden zusätzlich im vielseitigen Rahmenprogramm beleuchtet und in fundierten Fachvorträgen vertieft.

Ein besonderes Highlight im Rahmenprogramm war die Sonderschau „Digital Building“. Sie ist unter Mitwirkung von 16 ausstellenden Firmen entstanden und machte am Beispiel zukunftsweisender Technologien die Digitalisierung im Gebäude erlebbar. Im Mittelpunkt standen die Vernetzung der Gewerke und das systemische Zusammenwirken der Komponenten, die im Live-Betrieb gezeigt wurden. „Mit der Sonderschau wird erstmals europaweit ein vollautomatisiertes Smart Building anwendergetreu gezeigt. Das Digital Building wurde über Nutzungsszenarien kreiert. Anschließend wurden durch die Systemintegration die Komponenten und die Technologien ausgesucht. Die Light + Building ist die richtige Plattform, um das zu präsentieren, da sie die Weltleitmesse für elektrotechnische Gebäudeinfrastruktur und informationstechnische Infrastruktur ist. Über das Thema Digitalisierung und Ansteuerbarkeit von Beleuchtung wachsen Licht und Gebäudetechnik systemisch zusammen. Das zeigte die Light + Building in diesem Jahr ganz besonders eindrucksvoll“, sagt Klaus Jung, Geschäftsführer Fachverband Elektroinstallationssysteme des ZVEI.

Wie Digitalisierung und Vernetzung im Smart Home umgesetzt werden können und welche neuen Entwicklungen es für den Privathaushalt gibt, präsentierte das „E-Haus“ des ZVEH und der Landesverbände Hessen/Rheinland-Pfalz und Saarland. „Das E-Haus hat gezeigt, wie ein Gebäude gestaltet sein muss, damit es energiewendefähig ist. Mit dem E-Haus können die Nutzer Teil der Energiewende werden, indem sie selbst Strom produzieren, verbrauchen, speichern und ins Netz abgeben. Das E-Haus ist ein intelligentes Haus, das wir deshalb als intelligent empfinden, weil es seinen Benutzern das Leben leicht macht. Es ist eine Erhöhung des Komforts und der Sicherheit bei gleichzeitiger Energieeinsparung. Getreu dem Messe Motto ´digital – individuell – vernetzt`, zeigt das Smart Home wie diese drei Komponenten zusammen wirken“, sagt Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des ZVEH.

Auch das Zukunftsthema Human Centric Lighting konnten die Besucher live erleben: Die Sonderschau „Mit Smart Lighting durch den Tag“ zeigte eine Übersicht über die Möglichkeiten in der smarten Lichtwelt. „Neue Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass Licht auch eine biologische Wirkung hat und dass der Tagesrhythmus des Menschen durch Licht bestimmt wird. Die Lichtindustrie hat das in ihren Produkten und Beleuchtungslösungen umgesetzt, um den Menschen optimal zu unterstützen. Die Light + Building ist das Highlight auf der die Branche ihr Zukunftsthema Human Centric Lighting in all seinen Facetten vorgestellt hat. Bei den Beleuchtungslösungen für die verschiedensten Bereiche des täglichen Lebens stand 2016 die Vernetzung im Fokus. Damit lassen sich zusätzliche Energieeffizienzpotentiale realisieren, vor allem aber Komfort und Nutzen für den Menschen weiter steigern. Für die Zukunft gehe ich davon aus, dass wir noch mehr Beleuchtungslösungen mit Zusatznutzen sehen werden und damit neue Geschäftsmodelle, die die Branche bereichern“, sagt Dr. rer. nat. Jürgen Waldorf, Geschäftsführer Fachverband Licht des ZVEI.

Aussteller mit Messeverlauf sehr zufrieden
Sehr gut äußerten sich die deutschen Aussteller bei der Umfrage der Messe Frankfurt zur aktuellen Branchenkonjunktur. 85 Prozent der Befragten bewerteten diese mit gut oder befriedigend. Spitzenwerte vergaben die Aussteller bei der Gesamtbeurteilung der Messe. Auf Ausstellerseite lag der Wert bei rund 90 Prozent. Auch auf Besucherseite verblieb er auf einem außerordentlich hohen Niveau von 98 Prozent.

Daniel Hager, Vorstandsvorsitzender Hager Group: „Die Light + Building 2016 war in jeder Hinsicht ein elektrisierendes Ereignis. Tausende Besucher aus unterschiedlichsten Ländern informierten sich am Stand von Hager zu Themen wie Energiespeicher, Manufakturlösungen und Smart Home. Wenn es eines Beweises bedurfte, dass unsere Branche ebenso zukunftsgewandt wie dynamisch arbeitet: Unsere Leitmesse lieferte ihn auf eindrucksvolle Weise.“

Christopher Mennekes, Geschäftsführender Gesellschafter Mennekes Elektrotechnik GmbH & Co. KG: „Mennekes konnte die diesjährige Light + Building sehr erfolgreich abschließen. Unsere Neuvorstellungen sind bei den Fachbesuchern sehr gut angekommen, und durch den geschäftlichen Rückenwind der ersten Monate verliefen alle Gespräche in bester Atmosphäre. Analog zum Messe-Besucherrekord insgesamt ist auch unser Stand stark frequentiert worden. Eine starke Messe, die auf weitere geschäftliche Impulse in 2016 hoffen lässt.“

Andreas Bettermann, Geschäftsführung OBO Bettermann GmbH & Co. KG: „Mehr Besucher mit durchweg höherer Gesprächsqualität auf den Messeständen zeigt, dass sich eine sehr gute Messe qualitativ noch steigern kann. Die Light + Building hat sich von der Branchenmesse zu einer Innovationsmesse weiterentwickelt. Drei Trends zeigte die Light + Building 2016: Gebäude werden digital – die Vernetzung und Konvergenz der System schreitet voran – neue digitale Geschäftsmodelle sind am Entstehen. Die Light + Building 2016 war die beste Light + Building.”

Manfred Diez, Geschäftsführer RIDI Leuchten GmbH: „Die Light + Building 2016 hat eindrucksvoll unterstrichen, dass sie weltweit die wichtigste Messe in den Bereichen Licht- und Installationstechnik ist. Auf hohem Niveau hat die Internationalität und Qualität der Fachbesucher nochmals erheblich zugenommen. Wir als Firma RIDI Leuchten hatten an allen sechs Messetagen eine deutliche Zunahme von Fachbesuchern an unserem Messestand. Auffallend war die Investitionsbereitschaft der Kunden, noch nie wurde auf einer Messe so viel über konkrete Projekte gesprochen. Wir freuen uns bereits heute auf die nächste Light + Building im Jahr 2018.“

Adalbert M. Neumann, Vorsitzender Geschäftsführung Busch-Jaeger Elektro GmbH: „Für ABB und Busch-Jaeger war die Messe ein Riesenerfolg! Unser Messestand war gleich vom ersten Tag an ein absoluter Publikumsmagnet. Es ist uns gelungen, unsere Kunden aus dem In- und Ausland mit unseren innovativen Lösungen für Smart Home und Smart Building zu begeistern. Das Thema vernetzte Haus- und Gebäudetechnik ist angekommen. Die Nachfrage nach intelligenten Produkten für dieses Wachstumssegment ist enorm. Es war eine großartige Messe!“

Sicherheitstechnik im Mittelpunkt: Erfolgreiche Premiere des parallelen Kongresses Intersec Forum
Ein Schwerpunkt bei der diesjährigen Light + Building lag auf dem Bereich Sicherheitstechnik; rund 140 Firmen zeigten in diesem Bereich ihre Produktneuheiten. Zusätzlich widmete sich diesem Thema erstmals ein paralleler Kongress, das Intersec Forum. Die zweitägige Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik im Kontext intelligenter Gebäude bot ein reichhaltiges Programm an Vorträgen, Diskussionsforen und Guided Tours zu Anbietern innovativer Sicherheitstechnik. Rund 150 Teilnehmer aus Planung, Installation und Betrieb von Gebäuden und sicherheitstechnischen Anlagen sowie aus der Elektroindustrie nahmen an der Fachkonferenz parallel zur Light + Building teil und lobten die Aktualität und Qualität des Programms. Das zukunftsweisende und wichtige Thema Sicherheitstechnik wird am Standort Frankfurt in Zukunft weiter ausgebaut. Das Intersec Forum ist Teil des Veranstaltungsportfolios Safety + Security und findet unter der inhaltlichen Leitung und in enger Kooperation mit dem Zentralverband Elektrotechnik und Elektroindustrie statt.

Building Future Award an Stefan Schulze-Hausmann verliehen
Im Rahmen der Pressekonferenz zur Light + Building in Frankfurt am Main erhielt Stefan Schulze-Hausmann den Building Future Award. Mit dem Zukunftspreis würdigt die Messe Frankfurt alle zwei Jahre eine Persönlichkeit, die sich durch bahnbrechende Forschungs- beziehungsweise Entwicklungsarbeit oder herausragendes gesellschaftliches Engagement um die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft verdient gemacht hat. Die Messe Frankfurt verleiht die Auszeichnung gemeinsam mit dem ZVEI und dem ZVEH sowie unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Luminale lockte nahezu 200.000 Besucher ins Rhein-Main-Gebiet
Light + Building goes City: In den Abendstunden schlug die Luminale die Brücke zwischen Stadt und Messegelände. Parallel zur Weltleitmesse zeigte die Biennale der Lichtkultur in der Rhein-Main-Region über 200 einzigartige Lichtinszenierungen. Das „urbane Lichtlabor“ besuchten in diesem Jahr nahezu 200.000 Gäste. Die Kombination von Fachmesse und Stadterlebnis verwandelte das Rhein-Main-Gebiet in einen einzigartigen Treffpunkt rund um das Thema Licht. Sie bot bereits zum achten Mal eine einzigartige Gelegenheit, sowohl Architektur „in ganz neuem Licht“ und faszinierende Lichtkonzepte innerhalb des Stadtbildes zu sehen.

Die nächste Light + Building findet vom 18. bis 23. März 2018 statt.



Text & Bild: messefrankfurt.com

 

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