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So groß wie noch nie

29.09.2015

FachPack 2015: So groß wie noch nie

Mit 1.568 Ausstellern und der zusätzlichen Fläche der neuen Halle 3A ist die FachPack 2015 die größte, die es bisher gab. Die europäische Fachmesse für Verpackung setzt vom 29. September bis 1. Oktober im Nürnberger Messezentrum Maßstäbe. Als eines der Flaggschiffe im NürnbergMesse-Portfolio überzeugte sie bei der vergangenen Veranstaltung 34.598 Fachbesucher – vorwiegend aus Deutschland und den Nachbarländern – mit ihrem breiten Angebot an Produkten und Dienstleistungen rund um Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Mobil auf dem aktuellen Stand sind alle mit der kostenlosen FachPack-App.

So groß wie noch nie


Der Kern der FachPack liegt in der leistungsfähigen deutschen Verpackungswirtschaft, die mit 1.070 Unternehmen in Nürnberg vertreten ist. Doch auch der Trend zur Europäisierung setzt sich fort. Aus insgesamt 38 Nationen reisen die Aussteller dieses Jahr nach Nürnberg, vor allem aus den unmittelbaren Nachbarländern wie den Niederlanden, Italien, der Schweiz, Österreich und Polen. Das Interesse in der Branche ist groß. Unter anderem nutzen 20 deutsche Start-ups die Chance, mit ihren Produktideen am geförderten Gemeinschaftsstand für junge, innovative Unternehmen in Halle 9 auf sich aufmerksam zu machen.

Umfassendes Fachangebot entlang der Prozesskette Verpackung
Der Reiz der FachPack liegt in ihrem vielfältigen Angebot von Produkten und Dienstleistungen entlang der Prozesskette Verpackung in den Bereichen Verpackung, Technik, Veredelung und Logistik. Ihre Kompetenz bei Packstoffen, Packmitteln und Packhilfsmitteln beweisen 728 Aussteller in diesem Jahr. 558 Firmen präsentieren mit Verpackungsmaschinen, Kennzeichnungs- und Markiertechnik und Geräten aus der Verpackungsperipherie innovative technische Lösungen. Das Segment Verpackungsdruck und -veredelung reicht von der Druckvorstufe und dem Verpackungsdesign bis zum Verpackungs- und Etikettendruck; hier stellen 255 Unternehmen aus. Verpackung und Logistik gehören untrennbar zusammen. Deshalb zeigen 349 Aussteller Wege und Möglichkeiten, wie das verpackte Produkt verladen, gelagert, kommissioniert oder transportiert werden kann. Nicht alle der vorwiegend mittelständischen Unternehmen präsentieren Lösungen ausschließlich in einem Segment, bei rund einem Fünftel lässt sich das Angebot mehreren Bereichen zuordnen.

Besucher schätzen praxisnahe, lösungsorientierte Atmosphäre
Information und Kontaktpflege sind den investitionsfreudigen Besuchern aus Industrie und Handel ebenso wichtig wie die Beantwortung konkreter technischer Fragen. Die Messe ist für jeden interessant, der Konsum- oder Industriegüter produziert oder verpackt. Daher kommen Spezialisten aus verpackenden und verpackungsnahen Branchen wie Lebensmittel und Getränke, Pharma und Medizin, Kosmetik, Textil und Bekleidung, Non Food (Möbel, Schmuck, Sport, Baumarkt), Chemie, Papier- und Druckgewerbe, Elektrik und Elektronik, Automotive, Metall- und Kunststoffverarbeitung, Maschinen- und Gerätebau, Verpackungslogistik, Groß-, Einzel- und Versandhandel und nicht zuletzt Medien und Werbung. Neu dieses Jahr: Eine spezielle Besucherführung erleichtert die Planung des Messebesuchs: In der Produktdatenbank sowie im Messebegleiter geben Aussteller die Besuchergruppen an, für die sie spezifische Lösungen bereithalten. Einem ergebnisorientierten Austausch steht somit nichts mehr im Wege.

Fokus „Kennzeichnen & Etikettieren“
Erstmals hat die FachPack ein Fokusthema ausgelobt. Als Querschnittsthema entlang der gesamten Prozesskette Verpackung begleitet „Kennzeichnen und Etikettieren“ die FachPack von Anbeginn an und rückt nun 2015 erstmals in den Fokus.Kennzeichnungen sind unverzichtbar: Sie lenken Warenströme, liefern Verbraucherinformationen, animieren mit ihrer individuellen Gestaltung zum Kauf und sichern die Echtheit und Rückverfolgbarkeit von Produkten. Rund 350 Anbieter zeigen ihre Lösungen speziell in diesem Bereich.

Auch im Rahmenprogramm spiegelt sich das Herzstück der diesjährigen FachPack wider: Neben der Sonderschau „Smart Labelling – ein Blick in die Zukunft“ des Fraunhofer Instituts für Materialfluss und Logistik (IML), Dortmund, die in Halle 3A aktuelle Forschungsergebnisse und Best Practice Beispiele zu Identifizierungstechnologien zeigt, widmet sich bayern design in der Ausstellung „Packaging-Design“ in Halle 5 innovativem Verpackungsdesign unter dem Aspekt „nice labelling“. Etikettenhersteller mit Lösungen für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie und den Handel präsentieren sich gemeinsam mit dem Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter (VskE) am Pavillon „Etiketten & mehr“ in Halle 9. Auch im Forum PackBox wird das Fokusthema vertieft. Aussteller mit einem speziellen Angebot rund um „Kennzeichnen und Etikettieren“ werden in Ausstellerdatenbank und Messebegleiter besonders hervorgehoben.

Rahmenprogramm: Mehrwert zum Nulltarif
Wem Fachangebot und Fokusthema noch nicht genug sind, den laden zahlreiche Sonderschauen und Foren zur Weiterbildung und Wissensvertiefung in allen Themenfeldern ein. Das Forum PackBox in Halle 4 setzt seine Erfolgsgeschichte unter dem Motto „Inspiration, Innovation, Information“ fort. Bereits zum dritten Mal bietet es den Besuchern wieder in Zusammenarbeit mit renommierten Branchenpartnern einen abwechslungsreichen Themenmix mit inspirierenden Vorträgen und Diskussionen rund um das Angebotsspektrum der Messe: Verpackungsmaschinenbau, Serialisierung im Pharmabereich, intelligente Verpackungs- und innovative Logistiklösungen, der Umgang mit Big Data, Innovationen in Material und Technik und Verpackungsdruck.

Pappe oder Kunststoff?
Zumindest beim Rundgang über die Messe muss sich der Verpackungsspezialist nicht zwischen beiden Materialien entscheiden. Die Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit von Vollpappe kann er in der Erlebniswelt Vollpappe bestaunen. Der umweltverträgliche Packstoff ermöglicht ein breites Spektrum von Verpackungen für unterschiedlichste Anwendungsgebiete – eindrucksvoll dargestellt in Halle 7 – im wahrsten Sinne ein Erlebnis: Der Standbau aus Vollpappe wird im Laufe der Messetage live vervollständigt. Von dort ist es nur ein Katzensprung in Halle 7A, wo es in der Sonderschau „airpop®“ viel Luft – genauer gesagt 98 Prozent – und ein wenig Kunststoff zu erleben gibt. Wer sich darunter nicht viel vorstellen kann: Styropor heißt jetzt airpop®. Ein ganzer Industriezweig in Europa tritt nun einheitlich auf und präsentiert sich mit seiner neuen Marke erstmalig auch auf der FachPack.

Zum Thema Nachwuchsförderung sollten sich Berufseinsteiger und solche, die es bald werden wollen, den Donnerstag vormerken: Bei „Competence meets Future“ dreht sich alles um Nachwuchsförderung und Karrierechancen. Für Studenten von Hochschulen unter anderem aus Berlin, Hamburg, München, Karlsruhe und Dresden sponsert die FachPack eigens die Busfahrt nach Nürnberg.

www.fachpack.de/programm

Der deutsche Verpackungsmarkt: Verpackung und Technologie
Die deutschen Verpackungshersteller blicken auf ein konstantes Jahr 2014 zurück. Wie der Gemeinschaftsausschuss Deutscher Verpackungshersteller (GADV) mitteilt, stieg der Umsatz mit Packmitteln um 0,6 Prozent auf 32 Mrd. Euro, die Produktionsmenge blieb bei einem Rückgang von 1,0 Prozent mit 19 Millionen Tonnen nahezu stabil. Wie in den Jahren zuvor waren Verpackungen aus Papier, Karton und Pappe mit einem Anteil von 46 Prozent mengenmäßig die größte Packmittelfraktion. Beim Umsatz sind nach wie vor die Kunststoffverpackungen mit einem Plus von 2,9 Prozent und einem Anteil von rund 44 Prozent am Verpackungsmarkt führend. Den größten Umsatzrückgang verzeichneten Metallverpackungen (Stahl) mit minus 2,4 Prozent. Die Produktion zeigte sich bei den Verpackungsmaterialien uneinheitlich: Auch hier legte Kunststoff mit 2,7 Prozent am meisten zu, gefolgt von Aluminium und Glas. Den größten Rückgang erlebte Metall mit minus 5,5 Prozent, gefolgt von Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton.

Im ersten Halbjahr 2015 prägten stark gestiegene Inlandsbestellungen und etwas geringere Exporte das Bild der deutschen Verpackungsmaschinenbranche, die rund 300 Unternehmen und gut 28.000 Beschäftigte umfasst. Der Auftragseingang für Verpackungsmaschinen (ohne Getränkeverpackungsmaschinen) aus dem In- und Ausland stieg bis Ende Juni insgesamt um real knapp 5 Prozent, berichtet der VDMA Fachverband für Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen. Gleichzeitig verringerte sich das Exportvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut 4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro. Allein die Ausfuhren nach Russland und China gingen um 30 Prozent bzw. 12 Prozent zurück. Die Exporte in die USA, dem wichtigsten Einzelmarkt für die deutsche Verpackungsmaschinenbranche, legten dagegen um 9 Prozent zu. Trotz Exportrückgangs folgt China in der Liste der stärksten Abnehmerländer auf Platz zwei vor Frankreich und Großbritannien. Russland liegt im ersten Halbjahr gleichauf mit Polen auf dem fünften Platz.

Deutschland ist weltweit führend bei der Produktion wie auch beim Export von Verpackungsmaschinen. Mit einem Produktionswert von gut 6,2 (2013: 6,0) Mrd. Euro im Jahr 2014 erreicht Deutschland einen Anteil von 20 Prozent am Weltmarkt (Schätzung für 2014: 31 Mrd. Euro). Der Exportwert für Verpackungsmaschinen stieg im vergangenen Jahr um knapp 3 Prozent auf 5,3 Mrd. Euro. Alle Indikatoren sprechen dafür, dass der Markt für Verpackungsmaschinen auch künftig kontinuierlich wächst.



Text & Bild: fachpack.de

 

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