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BAU Congress China 2016

17.11.2015

BAU Congress China 2016: Strategien für Chinas Städte

Vom 4. – 6. Juli 2016 geht der BAU Congress China in die dritte Runde. Aufgrund der großen Resonanz findet der BAU Congress China 2016 erstmals an drei Tagen im China National Convention Center (CNCC) in Peking statt. Neben der verlängerten Laufzeit wird die Veranstaltung auch erstmals in die Messehallen des CNCC wandern und den Kongress in das dann ebenfalls vergrößerte Messegeschehen einbinden. Ziel ist es, den Kongress und die angegliederte Ausstellung so noch besser miteinander zu vernetzen. Die Hauptthemen – „urban strategies“, „project development and implementation“ und „smart building technology“ – sind wieder auf die Besonderheiten des chinesischen Marktes abgestimmt. Zusätzlich zum Kongress und der angegliederten Ausstellung findet auch das ATI-Forum wieder statt.

Das Konzept, Systemlösungen für die Problematiken in den chinesischen Städten zu entwickeln, verfolgt der BAU Congress China seit seiner Erstveranstaltung im Jahr 2014. Und auch 2016 sind die Themenschwerpunkte so gesetzt, dass im Verbund von Konferenzprogramm und angegliederter Ausstellung Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie die spezifischen Besonderheiten des chinesischen Marktes beim Planen und Bauen berücksichtigt werden können. Ziel der Veranstaltung 2016 ist es, noch mehr auf markante Projekte einzugehen und anhand von Objekten im Bau Lösungsvorschläge vorzustellen. Mit der Expertise der renommierten Architektur-Fachzeitschrift „Bauwelt“ wird auch 2016 garantiert, dass namhafte Sprecher und Referenten zu den Schwerpunktthemen des BAU Congress China 2016 gewonnen werden. Schon jetzt zugesagt haben der international agierende Architekt Christoph Ingenhoven, ingenhoven architects Düsseldorf, Song Yehao, School of Architecture Tsinghua University, der den Tag der Projektentwickler begleiten wird und Prof. Christoph Reinhart, MIT Department of Architecture, Cambridge, USA.

Tag 1: urban strategies
Am Eröffnungstag beschäftigt sich der Kongress mit Stadtentwicklungen. Vorgestellt werden sollen drei Modelle, die auch in China vorzufinden sind:

Modell 1, monozentrisch:
in diesem Modell wird das Wachstum in Ringen organisiert. Dadurch entsteht ein Stadtbild mit einem prägenden und identitätsbildenden Zentrum, wie es in Peking gestaltet ist. Nachteile dieses Modells können in einer unübersichtlichen Infrastruktur und einer komplizierteren Mobilität liegen.

Modell 2, polyzentrisch: Durch die Bildung von verschiedenen Zentren wird versucht, die Stadt infrastrukturell zu entzerren und die Funktionen Wohnen, Arbeiten und Industrie zu multiplizieren. Shanghai ist nach diesem Prinzip aufgebaut, die Stadt hat verschiedene Ballungsräume. Problem dieses Stadtmodells ist, das es ohne eindeutigen Stadtkern auskommt und somit auch eine identifizierbare Identität der Stadt schwierig wird.

Modell 3, Bandstädte: die Entwicklung in Städten wie Shenzhen geht aus topologischen Gründen immer mehr in die Länge. Die Stadt als solches ist dadurch kaum noch als Ganzes wahrnehmbar. Ähnlich wie in polyzentrischen Städten entstehen so mehrere Stadtkerne.
Ziel des ersten Kongresstages ist es, den Kongressteilnehmern anhand konkreter Projekte diese Stadtmodelle vorzustellen und Lösungen aufzuzeigen.

Tag 2: project development and implementation
Der zweite Kongresstag beschäftigt sich mit der Thematik Projektentwicklung sowie mit der chinesischen Prozesskultur. Die Projektentwickler haben in China nicht nur die Finanzierung und Vermarktung ihres Projekts im Fokus, sondern sie übernehmen auch oftmals die Rolle des Bauherren. Diese Rolle der Projektentwickler, die sich deutlich von dem aus Europa gewohnten Rollenprofil unterscheidet, soll am zweiten Kongresstag beleuchtet werden. Zwei Referenten, Architekt und Projektentwickler, werden ein gemeinsames Projekt vorstellen und ihre Arbeitsweise erläutern. Verglichen werden internationale Vorgehensweisen mit der chinesischen Praxis.

Tag 3: smart building technology
Der dritte Kongresstag beschäftigt sich mit technologischen Lösungen am Bau. Ausstellernahe Themen wie Beleuchtung, Gebäudeautomation, Transport (Aufzüge, Fahrtreppen), Smart Buildings und Zugang und Sicherheit werden abgebildet und können anschließend auf der begleitenden Ausstellung live und in Farbe begutachtet werden.

Zusätzlich bietet der BAU Congress China 2016 auch wieder die bewährte und exklusive Präsentationsplattform ATI Forum, auf der bauliche Lösungen angeboten werden, die sich anwendungsspezifisch mit den Konzepten und Ideen des Kongresses verbinden lassen. Wie schon 2015 konnte mit dem ift Rosenheim ein prominenter Partner für das ATI Forum gewonnen werden, der einen speziellen Beitrag zum Thema Fenster, Türen und Fassaden liefern wird.

Der BAU Congress China findet auch 2016 wieder im China National Convention Center (CNCC) statt. Neben einer verlängerten Laufzeit auf drei Tage, werden Ausstellung und Kongress erstmals zusammen in den Hallen im Erdgeschoss stattfinden. Mit dem Bauverlag, der Fraunhofer Allianz Bau, der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), Hörmann, dem ift Rosenheim und der Archi-Europe-Group beteiligen sich weiterhin bewährte Partner der BAU in München an dem Projekt in China. Zu den lokalen Partnern des BAU Congress China zählen darüber hinaus Econet China und das China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT).

Weitere Informationen zum BAU Congress China finden Sie unter www.bauchina.com und auf www.facebook.com/bau-muenchen


Text: bau-muenchen.com

 

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